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Ausschreibung Stiftungsprofessur TU Hamburg

Für den Stiftungslehrstuhl der Ingeborg-Gross-Stiftung sucht die Fakultät für Maschinenwesen eine Persönlichkeit, die innovative Forschung auf dem Gebiet der Beschreibung und des prädiktiven der physikalischen Eigenschaften von Makromolekülen, Polymerwerkstoffen und Kunststoffen.

Die Juniorprofessur richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase nach der Promotion, deren Forschung sich durch eine enge Verbindung zur Polymerchemie und chemischer Reaktionstechnik auszeichnet.

An der Schnittstelle zwischen Anwendung und Grundlagenwissenschaft soll die Juniorprofessur wichtige Impulse für Herstellungsverfahren von Polymeren im Maschinenbau und verschiedenen Bereichen der Verfahrenstechnik geben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Juniorprofessur mit großzügigen Mitteln für die Forschung ausgestattet. Der Forschungsschwerpunkt der Bewerberin/des Bewerbers sollte in einem oder mehreren der folgenden Bereiche liegen:

  • Relaxationsverhalten von Polymernetzwerken, z.B. Materialeigenschaften wie Elastizität, Viskoelastizität
  • Vernetzungsmechanismen und die Zersetzung von Duroplasten
  • Phasendiagramme von Polymermischungen, thermodynamische Beschreibungen und Entmischungs
    Mechanismen
  • Struktur und Eigenschaften von Funktionspolymeren, zu denen idealerweise leitfähige, Formgedächtnis- und
    Formgedächtnis- und Fotopolymere

Zu den Aufgaben in Forschung und Lehre gehören die Entwicklung und Verbreitung wichtiger Grundlagen der Polymerphysik, der Methoden der Polymerphysik zur Verarbeitbarkeit und deren technische Anwendbarkeit. Die künftige Juniorprofessorin/der künftige Juniorprofessor soll grundlegende und fortgeschrittene Lehrveranstaltungen in den Studiengängen der Fakultäten für Maschinenwesen
und Multidisziplinäre Ingenieurwissenschaften und Technik in deutscher und englischer Sprache unterrichten. Die Bereitschaft zur Einwerbung von Drittmitteln wird erwartet.

Die Professur soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt angetreten werden.

Die Berufung ist zunächst auf drei Jahre befristet, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um Verlängerung um weitere drei Jahre nach einer positiven Zwischenevaluation. Im Falle einer positiven Abschlussevaluation Evaluierung wird die Stelle in eine unbefristete W3-Professur umgewandelt.

Sie können Ihre Bewerbung (mit Lebenslauf, Publikationsliste, relevanten Zeugnissen sowie einen kurzen Überblick über Forschungstätigkeit und Lehrerfahrung) in deutscher oder Englisch über das Bewerbungsportal der TUHH einreichen. Um zum Bewerbungsportal zu gelangen, klicken Sie auf „Open Stellen“ unter www.tuhh.de/faculty-recruiting.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Vizepräsidentin für Forschung, Prof. Dr.-lng. Irina Smirnova, per E-Mail: berufungen@tuhh.de.

Unterstützung des Projekts „Chemie-die stimmt“

Die Ingeborg Gross Stiftung unterstützt das Bundesländer übergreifende Projekt „Chemie-die stimmt“ in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig.

„Chemie – die stimmt!“ (CDS) bietet Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassenstufen einen Einstieg in die faszinierende Welt der Chemie. Der Wettbewerb ist im Jahr 2000 in Mitteldeutschland entstanden und wird seit dem 20-jährigen Bestehen deutschlandweit ausgetragen. In den länderübergreifenden Regionalrunden messen sich die Besten nicht nur in der Kategorie „Theorie“. Als angehende Experimentatoren haben sie auch die Gelegenheit, sich in Teams im Labor auszuprobieren. Die Besten unter den Besten werden schließlich zur bundesweiten Finalrunde nach Leipzig eingeladen.

Förderung Ausstattung Evangelisches Schulzentrum Pirna

Die Ingeborg Gross Stiftung unterstützt das Evangelisches Schulzentrum Pirna in der Ausstattung für den Chemie/Physik Unterricht.

Der evangelische Schulverein Pirna hat das Ziel, die ganzheitliche und freie Entfaltung von Kindern und Jugendlichen auf der Grundlage des christlichen Glaubens zu fördern. Ein erster Schritt hierzu war die Eröffnung der Evangelischen Grundschule Pirna, die ihren Betrieb im Schuljahr 2000/2001 mit einer ersten Klasse in den Räumen der Heinrich-Heine-Schule in Pirna aufnahm. Mit dem Schuljahr 2007/2008 startete dann die Evangelische Oberschule Pirna und 2014 das Berufliche Gymnasium für Gesundheit und Sozialwesen. Im Jahr 2016 kam dann noch ein Hort dazu. Für das Schuljahr 2022/23 wurde beim Landesamt für Schule und Bildung ein Antrag zur Gründung eines Evangelischen Gymnasiums gestellt und es wird mit einer 5. Klasse begonnen. Die Kinder haben somit die Möglichkeit, von der Einschulung bis zu den verschiedenen Schulabschlüssen – Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur – an am Schulzentrum in Pirna zu lernen.

Promotionsstipendium Dopingforschung Sporthochschule Köln

Die Ingeborg Gross Stiftung  unterstützt ein Promotionsstipendium zur Dopingforschung an der Sporthochschule Köln.

Die Sportschule Köln arbeitet zur Zeit im Rahmen der präventiven Dopingforschung mit jungen Chemiker:innen der Sporthochschule Köln an der Einführung der Organ-on-a chip Technologie in die Dopingforschung. In einem ersten Pilotprojekt konnten auf einem chip-basierten humanen Lebermodell gezeigt werden, dass der humane Metabolismus für das anabol-androgene Steroid Stanozolol imitiert werden konnte  Mit dieser Technik verspricht man sich, dass Ausscheidungsversuche mit Menschen oder Tieren zur Aufklärung des Metabolismus von Dopingsubstanzen vermieden werden können, dass z.B. Applikationen von Dopingsubstanzen über das Organ Haut (z.B. Anschlagsszenario) von oralen Applikationen unterschieden werden kann oder dass über die Bestimmung der Herkunft von gefundenen Metaboliten Dopingbefunde über Fleischkontaminationen von Dopingszenarien unterschieden werden kann.

Insgesamt wird die Organ-on-a-chip Technologie auch eine große Rolle bei der Entwicklung von individualisierten Medikamenten (personalisierte Medizin) spielen.

Stiftungsprofessur an der TU Hamburg

Die Ingeborg Gross Stiftung und die TU Hamburg unterschreiben Vertrag für eine Stiftungsprofessur.

Am 07.02.2022 war es soweit: der Stiftungsrat der Ingeborg-Gross-Stiftung und das Präsidium der TU Hamburg haben den Vertrag für einen Stiftungslehrstuhl an der TU Hamburg unterschrieben. Damit konnte ein wichtiger Meilenstein aus dem Stiftungszweck der Ingeborg-Gross-Stiftung zur Einrichtung eines naturwissenschaftlichen Lehrstuhls erreicht werden.

An dem neuen Lehrstuhl der TU Hamburg sollen die physikalischen Eigenschaften von Polymeren auf Verarbeitbarkeit und technische Anwendbarkeit erforscht und beschrieben werden, um sie dann in der gewünschten Richtung weiterzuentwickeln. Dabei werden u.a. die physikalischen Eigenschaften von Polymeren stark von deren chemischem Aufbau und dem Syntheseweg beeinflusst.

Der Lehrstuhl unterstützt als „Brücke“ zwischen der rein chemischen Entwicklung von Produkten bei Schill&Seilacher und der makroskopischen Anwendungswelt ein besseres Verständnis von Struktur-Eigenschaften-Beziehungen der Materialien. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen eine prädikative Modellierung von neuen Produkten. Weitere unabhängige Forschungsaktivitäten im der Professur erweitern den Horizont bei Schill & Seilacher für neue, zukunftsweisende Entwicklungen in anderen Anwendungsgebieten.

Bild: © TUHH / Lina P. A.

Vorstellung des Promotionsstipendiums für Lea Zimmermann

Ganz im Sinne der Firmengrüner Schill & Seilacher befasst sich Lea Zimmermann mit der Funktionalisierung von Textilien. Sie untersucht und entwickelt Möglichkeiten der Wandlung eines Stoffes oder einer Faser in ein neues innovatives Produkt.

Das Ziel der Dissertation im Rahmen des Promotionsstipendiums der Ingeborg-Groß-Stiftung ist die Analyse der Realisierbarkeit von selbstkühlenden Effekten auf textilen Oberflächen und die Untersuchung der Wechselwirkung thermodynamischer Parameter hinsichtlich der passiven Strahlungskühlung. Dabei werden besondere Beschichtungen entwickelt, die in der Lage sind die Oberflächentemperatur im Vergleich zur umgebenden Lufttemperatur zu senken. Die zu ermittelnden Zusammenhänge dienen zur Einsparung von Energie für Klimaanlagen mit Gebäudehüllen aus textilen Werkstoffen aber auch für die Anregung zu Werkstoffinnovationen für Freizeitbekleidung oder für Sport- und Schutzbekleidung. Im Hinblick auf steigende Temperaturen bedingt durch den Klimawandel und die damit einhergehenden Problematiken bieten die zu untersuchenden Ergebnisse einen Lösungsansatz für ein nachhaltiges Kühlsystem ohne eine externe Energiezufuhr zu benötigen.

Wir wünschen Lea Zimmermann viel Erfolg und Passion bei der Umsetzung ihrer Ziele.

Forschungs- Kooperation Gummielastomere

Für das Forschungsgebiet der Gummielastomere unterstützt die Ingeborg- Gross-Stiftung die Anschaffung wissenschaftlicher Geräte. Die Geräte sind für die Bearbeitung des Promotionsthemas von Herrn Chen (Ingeborg-Gross-Stipendiat) sowie für die zukünftige Stiftungsprofessur hilfreich.

Sanierung Spielplatz „Nebelloch“ in Böblingen

Die Ingeborg Gross Stiftung unterstützt die Sanierung des Spielplatz „Nebelloch“ in Böblingen. Der Spielplatz ist sehr gut besucht, jedoch schon in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Dank der Spende der Ingeborg Gross Stiftung wird es möglich sein, den Spielplatz, welcher sich im Einzugsgebiet Diezenhalde in Böblingen befindet, komplett neu zu sanieren und mit ihm ein Spielangebot für alle Altersklassen zu schaffen.

Ein Bezug zur Spenderin soll erreicht werden, indem man einen Sandbereich mit Spielgeräten zum Thema Chemie plant.

Ausschreibung Promotionsstipendium Textil- und Fasertechnologien

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) sind mit ca. 300 Beschäftigten die größte textile Forschungseinrichtung Europas. Mit unserer Forschung unterstützen wir die Industrie bei der Entwicklung neuer Produkte, und helfen Wege in die Digitalisierung und die neue Arbeitswelt Industrie 4.0 zu finden.

Im Rahmen eines Qualifizierungsstipendiums der DITF, finanziert die Ingeborg-Groß-Stiftung die folgenden Promotionsstipendien:

  1. Im Bereich der Stapelfaserverarbeitung mit dem Schwerpunkt, wie Präparationen auf einzelnen Fasern verteilt sind.
  2. Im Bereich der Funktionalisierung von textilen Flächen, mit dem Schwerpunkt selbstkühlender Oberflächen.

 

Weiterührende Informationen: Institut für Textil- und Fasertechnologien | Universität Stuttgart (uni-stuttgart.de)

Ausschreibung_Promotionsstipendium_IGS_Selbstkühlende Oberflächen_Unterschrift Ausschreibung_Promotionsstipendium_IGS_Präparationsverteilung Fasern_Unterschrift

 

Verleihung der Ingeborg-Gross-Preise 2020

Verleihung der Ingeborg-Gross-Preise für die besten Master-Studienabschlüsse und die beste Promotion an der Universität Hamburg, Fachbereich Chemie

Am 11. Dezember 2020 wurden am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg erstmalig die Ingeborg-Gross-Preise für die besten Master-Studienabschlüsse und die beste Promotion vergeben. Die eingangs hierfür geplante Festveranstaltung musste leider Corona-bedingt ausfallen.

Folgende Studierenden wurden mit dem Ingeborg-Gross-Preis ausgezeichnet:

  • Ursula Christine Rastetter (bester Masterabschluss im Studiengang Chemie)
  • Michelle Yvonne Jäckstein (bester Masterabschluss im Studiengang Molecular Life Sciences)
  • Enya Ebel (bester Masterabschluss im Studiengang Lebensmittelchemie bzw. Diplom)
  • Carolin Hein (bester Masterabschluss im Studiengang Kosmetikwissenschaft)
  • Jana Ketzel (bestes 2. Staatsexamen im Studiengang Pharmazie)

 

Den Ingeborg-Gross-Preis für die beste Promotion erhielt Frau Dr. Suki Albers aus der Arbeitsgruppe von Frau Prof. Ignatova für die Dissertation mit dem Titel „Assessing tRNA sequence flexibility using semi de novo designed nonsense suppressor tRNAs”. 

Weiterhin wurden die Dissertationen von Dr. Jenny Melissa Bärenfänger (AG Prof. Meyer), Dr. Ina Zainabu Petry (AG Prof. Leopold), Dr. René Bachmann (AG Dr. Hackl/Prof. Fischer) und Dr. Charlotte Ruhmlieb (AG Prof. Mews) ausgezeichnet.

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