Die Ingeborg-Gross-Stiftung unterstützt den Schulverein der Stadtteilschule Rissen bei einem Nachhilfe-Projekt. Dabei werden im rotierenden 1:1-System durchschnittlich 20 Schülerinnen und Schüler individuell von Schülern der Oberstufe betreut. Die Unterstützung ist auf die jeweiligen Lernbedürfnisse, das persönliche Lerntempo und konkrete schulische Herausforderungen abgestimmt. Durch ein gut durchdachtes Matching entsteht somit ein geschütztes Lernumfeld, in dem Fragen ohne Angst vor Bloßstellung gestellt und Wissenslücken gezielt aufgearbeitet werden können.
Besonders ist, dass die Nachhilfe nicht von den Eltern finanziert werden muss, sondern über den Schulverein mithilfe von Fördermitteln ermöglicht wird. Auf diese Weise erhalten Kinder und Jugendliche Unterstützung, die ihnen sonst häufig nicht offenstehen würde. Gleichzeitig profitieren auch die beteiligten Oberstufenschülerinnen und -schüler, die für ihre Tätigkeit entlohnt werden und ihre Fähigkeiten verantwortungsvoll für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen.
Das Projekt trägt bereits Früchte: Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verbesserten ihre schulischen Leistungen um mindestens eine Note. Zugleich berichteten sie von mehr Selbstvertrauen und einer besseren Vorbereitung auf Prüfungen. Durch die individuelle Begleitung über einen längeren Zeitraum stärkt das Projekt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein und Bildungschancen.
Mit ihrer Unterstützung trägt die Ingeborg-Gross-Stiftung dazu bei, mehr Chancengleichheit im Bildungsbereich zu schaffen und jungen Menschen Perspektiven für ihren weiteren Weg zu eröffnen.

