Manchmal fehlt nicht der gute Wille – sondern die richtige Verbindung. Das Projekt clubkinder Schulen e.V. bringt Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 mit gemeinnützigen Organisationen in Hamburg zusammen. Dort absolvieren sie ihr Sozialpraktikum, übernehmen Verantwortung und erleben, dass ihr Einsatz zählt. Hinter dem Konzept des Sozialpraktikums steht clubkinder-Vorstandsmitglied Julian Lee. Er wurde 2025 mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet.
Die Ingeborg-Gross-Stiftung fördert das Projekt, damit Jugendliche gezielte Begleitung erhalten und passende Einsatzstellen finden – von Bücherhallen über Kulturprojekte, Sportvereine und Kulturprojekte bis hin zu sozialen Einrichtungen. „Für uns war die Förderung der Unterschied zwischen einer guten Idee auf Papier und einem echten Praktikumsplatz“, schreibt das Projektteam. Genau darum geht es bei clubkinder Schulen: Die Jugendlichen sollen nicht „irgendwo reinrutschen“, sondern einen Ort finden, an dem sie gebraucht werden und zu dem ihre Talente und Interessen passen.
Aktuell ist clubkinder Schulen an sechs Schulen in drei Hamburger Bezirken aktiv: in Bergedorf, Altona und im Bezirk Nord. Allein in Bergedorf wurden bereits mehr als 500 Schülerinnen und Schüler erreicht. Rund 60 Einsatzstellen sind dort beteiligt. Für das Schuljahr 2026/27 plant der Verein, die Stadtteile Wilhelmsburg und Eimsbüttel einzubeziehen. In Altona soll das Projekt von einer auf drei Schulen wachsen. Mit ihrer Förderung für clubkinder Schulen stärkt die Ingeborg-Gross-Stiftung ein Projekt, das Bildung, Jugend und gesellschaftliche Teilhabe verbindet – und jungen Menschen zeigt, dass sie etwas bewegen können.
